15.02.2026 16.02.2026
Derzeit!
Was bleibt von einem Menschen, wenn so wenig bleibt? Projektraum Kunstverein Wagenhalle
Innerer Nordbhanhof 1, 70191 Stuttgart

In einer künstlerischen Spurensuche verbindet Annika Gerber die verbliebenen Werke mit biografischen Fragmenten und unserer Vorstellungskraft. Gemeinsam bewegen wir uns zwischen dokumentarischer Ausstellung und dem Versuch, den vom Nationalsozialismus Verfolgten ein Stück Identität zurückzugeben, die durch die Shoa und den zeitlichen Abstand unkenntlich gemacht wurden.

Was bleibt von einem Menschen, wenn so wenig bleibt? Und wie erinnern wir, wenn so vieles fehlt?
Der Abend widmet sich jüdischen Künstlerinnen in Stuttgart, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden, und rückt dabei bewusst, eine weibliche jüdische Perspektive in den Mittelpunkt.

Ein Schlaglicht der Veranstaltung ist eine Performance über die polnisch-jüdische Malerin Felka Platek, die gemeinsam mit ihrem Partner Felix Nussbaum vor den Nationalsozialisten fliehen musste und 1944 nach Auschwitz deportiert wurde. Während Nussbaums Werk längst bekannt ist, ist von Plateks Leben und Kunst nur wenig überliefert.

Die Performance zu Felka Platek wurde in einer ersten Fassung von Annika Gerber und Rebecca Riegel in Kooperation mit dem Theater und dem Museumsquartier Osnabrück entwickelt.

Zum Auftakt wird eine kurze Führung durch die nahegelegene Gedenkstätte Zeichen der Erinnerung angeboten.

 

Die Führung ist kostenlos, die Veranstaltung im Projektraum auf Spendenbasis.

Sonntag, 15.02.
16.00 Uhr
Führung an der Gedenkstätte Nordbahnhof, Otto-Umfried-Str. 1

17.00 Uhr
Beginn der Veranstaltung im Projektraum
Montag, 16.02.
17.00 Uhr
Führung an der Gedenkstätte Nordbahnhof, Otto-Umfried-Str. 1

18.00 Uhr
Beginn der Veranstaltung im Projektraum
Performance
Annika Gerber
Konzept
Annika Gerber, Rebecca Riegel
Dokumentation
Marina Buneta
Technik
Markus Pelka

Eine Kooperation mit dem Kunstverein Wagenhalle. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Koordinierungsstelle Erinnerungskultur der Stadt Stuttgart und der Hilgegard Löwenstein/Losten Stiftung.

© Marina Buneta