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Von Mai bis Oktober sind wir Teil eines internationalen europäischen Kooperationsprojekts mit Residenzprogramm für ukrainische Fotograf*innen. Das Projekt wird von der gemeinnützigen Organisation OKAPI geleitet und durch das Programm „Creative Europe“ gefördert. Gemeinsam mit unseren Partnern in Finnland und der Ukraine setzen wir uns dafür ein, die internationale kulturelle Zusammenarbeit zu stärken und die internationale Vernetzung sowie Integration ukrainischer Kreativer zu fördern.
Im Rahmen einer offenen Ausschreibung werden neun ukrainische Fotografinnen ausgewählt, die an der Front gearbeitet oder den andauernden Krieg auf andere Weise dokumentiert haben. Sie verbringen jeweils sechs Wochen an einem der drei Projektstandorte. Als einer dieser Standorte freuen wir uns, die Künstlerinnen im TOTR5 willkommen zu heißen und ihnen Raum für ihre künstlerische Arbeit und den Austausch mit der lokalen Kulturszene zu bieten
Das Residenzprogramm umfasst Atelierbesuche, Künstlerinnengespräche und weitere öffentliche Veranstaltungen. Neben der künstlerischen Arbeit erhalten die Teilnehmenden Unterstützung durch lokale Expertinnen und Mentorinnen, können ein internationales professionelles Netzwerk aufbauen und nehmen regelmäßig an Therapiesitzungen teil. Diese psychologische Begleitung ist ein wichtiger Bestandteil des Programms und trägt den besonderen Belastungen Rechnung, denen viele der Künstlerinnen aufgrund ihrer Erfahrungen im Krieg ausgesetzt sind.
Die Arbeitsphase jeder Residenzgruppe endet mit einer Ausstellung an allen Partnerstandorten. Den Abschluss des Projekts bildet eine gemeinsame Ausstellung in Tallinn, bei der die während der Residenzen entstandenen Werke in der OKAPI-Galerie und an der Balti Jaam Art Street präsentiert werden.
Zu unseren Projektpartnern gehören die gemeinnützige Organisation OKAPI (Estland), das Haihatus Art Center and Residency in Joutsa (Finnland) sowie die ukrainische Organisation „Odesa Photo Days“, die sich auf den Aufbau internationaler Kontakte für ukrainische Fotograf*innen konzentriert und das einzige Festival für zeitgenössische Fotografie des Landes organisiert.
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