08.07.2023 29.07.2023
Derzeit!
längs und quer zum fluss / Sylvia Winkler und Stephan Köperl Neckarspinnerei-Quartier

Ausstellungsprojekt zum IBA’27-Festival im Juli 2023

Eine Kooperation der Künstlerin Kathrin Wörwag mit der HOS-Gruppe

Eröffnung:
Samstag, 08.07.2023,
10–22 Uhr, Reden und Performance 18.30 Uhr
Zum IBA’27-Festival auf dem Gelände des Neckarspinnerei-Quartiers NQ

Ausstellungsdauer:
08.07.—29.07.2023
Mo–Fr 10–18 Uhr und Sa 10-13 Uhr

Beteiligte KünstlerInnen
Hartmut Landauer, Philip Kojo Metz, Anja Schoeller, Menja Stevenson, ststs Stef Stagel/Steffen Schlichter, Sylvia Winkler/Stephan Köperl, Kathrin Wörwag

Veranstaltungen:
– Freitag, 14.07.2023, 19.30 Uhr
Aktionsvortrag Johannes Stüttgen (Düsseldorf)
Die Kunst als zukünftige Bestimmung des Menschen. Die Rolle des erweiterten Kunstbegriffs als Brückenfunktion von Ökonomie und Ökologie und die Energiefrage.

– Samstag, 15.07.2023, 10–14 Uhr
Workshop mit Johannes Stüttgen (Künstler, Vortragsredner, Autor, Mitbegründer und Gesellschafter der Omnibus für direkte Demokratie gGmbH, Düsseldorf)

– Donnerstag, 20.07.2023, 19.30 Uhr
Aktionsvortrag Prof. Stefan Werrer (Stuttgart)
Wandel der Arbeit – Neue Räume für die Produktive Stadt
(Prof. Stefan Werrer, Freier Architekt und Stadtplaner, Labor für urbane Orte und Prozesse, Stuttgart, Professur an der FH Aachen, University of Applied Science Fachbereich Architektur,
Lehrgebiet Städtebau)

Das Ausstellungsprojekt spannt den Bogen von der historischen Produktionsstätte der Textilfirma Otto zur Gegenwart und Zukunft. Parallel zum IBA’27-Festival, im Juli 2023, wird längs und quer zum fluss durch Aktionsvorträge und kollaborativen Austausch ergänzt.
Die Neckarspinnerei der Textilfirma Otto in Wendlingen-Unterboihingen zählt zu den wichtigsten Industriedenkmälern im deutschen Südwesten und soll im Kontext der IBA’27 zu einem zukunftsorientierten Wohn- und Arbeitsareal entwickelt werden.
Das Ausstellungsprojekt längs und quer zum fluss geht diesen Spuren nach und lädt Künstlerinnen und Künstler ein, sich mit dem Firmenkontext Otto künstlerisch-reflexiv auseinanderzusetzen. Ausgehend von geschichtlichem Archivmaterial und ortsspezifischen Erkundungen, werden Fragen der ehemaligen Garnproduktion der Firma Otto im transkontinentalen Netzwerk der Textil- und Baumwollindustrie in Verbindung zu übergeordneten, gegenwärtigen bzw. zukünftigen Aspekten untersucht.