Container City

Foto 1/7: Container City des Kunstverein Wagenhalle / Ferdinando Iannone (c)
Foto 2/7: Projektraum TAUT / Joachim E. Röttgers (c)
Foto 3/7: Rosensteinalm von Gabriela Oberkofler / Ferdinando Ianonne (c)
Foto 4/7: Marktplatz / Ferdinando Ianonne (c)
Foto 5/7: Musterhaus von studio umschichten / Kunstverein Wagenhalle (c)
Foto 6/7: Kulturschutzgebiet / Ferdinando Ianonne (c)
Foto 7/7: Pylonia von Performance Electrics / Ferdinando Ianonne (c)

Der Kunstverein Wagenhalle e. V. wurde 2004 gegründet und zählt heute über 100 Mitglieder, die sich eine einzigartige Produktionsstätte in der ehemaligen Waggoninstandsetzungshalle der Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahn aufgebaut haben. Diese wurde ab Anfang 2017 über dreieinhalb Jahre saniert. Als Ausweichquartier für die Ateliers und Produktionsstätten während der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen diente die Container City. Diese entwickelte sich in den vergangenen Jahren zu einem kreativen und lebendigen Ort für innovative Kultur in Stuttgart mit zahlreichen realisierten Kunstprojekten und Veranstaltungen.
 
Über 100 Container, zwei Waggons und weitere temporäre Architekturen sind aufgebaut. Die Container werden als Ateliers, Proberäume und Büros genutzt.
Der Projektraum TAUT – Temporary Artists Utopia Tool – des Kunstverein Wagenhalle dient als offene Plattform ansässigen und geladenen Künstler*innen. Es finden Ausstellungen, Vorträge, Symposien, Performances, Filmvorführungen und Workshops statt. (www.taut-now.de)
Die Außenflächen werden von den Künstler*innen als Werkhöfe und Freiluftateliers zur Kunstproduktion genutzt. Der Marktplatz ist zentraler Treffpunkt der kleinen Stadt: Hier kann man sich austauschen, ausruhen und gemeinsam im freien Arbeiten. Zu besonderen Anlässen dient der Platz als Bühne für Kunst- und Kulturprojekte.
Vor und für den Ort wurden Kunstprojekte wie „Pylonia“ von Performance Electrics, die „Rosensteinalm“ von Gabriela Oberkofler oder das „Theatre of the Long Now“ des Bureau Baubotanik entwickelt. Enge Kooperationen bestehen mit den auf dem Gelände ansässigen soziokulturellen Projekten „Fahrräder für Afrika e.V.“ oder den Urban Gardeners vom „Stadtacker e.V.“ , ein ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt 2018.
 
Mit der Entstehung der Container City haben die Künstler*innen Sylvia Winkler und Stephan Köperl mit einer Beschilderung an allen Eingängen des Areals, das „Kulturschutzgebiet“ offiziell deklariert und ausgerufen. Während die gemeinsam mit Studio Malta geplante und von den Künstler*innen und dem Kunstverein gebaute Container City im Rahmen des Deutschen Städtebaupreises 2018 mit einer Belobigung ausgezeichnet wurde, schlagen die Gewinner des internationalen städtebaulichen Wettbewerbes Rosenstein, das Architekturbüro asp Architekten und Köber Landschaftsarchitekten, eine „Maker City“ zum Wohnen und Arbeiten vor. Die Container City und das Kulturschutzgebiet bleiben darin erhalten und damit die Möglichkeit ein dauerhaftes „Experimentierfeld“ zu etablieren.
 
Virtueller Rundgang durch die Container City
Adresse
Unser Konzept „Transformation C1 / C2“ für eine Entwicklung des Wagenhallen-Quartiers

 
Das Projekt “Container City” wurde unterstützt von Stadt Stuttgart – Liegenschaftsamt, Stadt Stuttgart – Kulturamt, Karle Recycling Andreas Knauf Gartenbau, Holzhandlung Waidelich, Scholpp Montage GmbH, AWR Abbruch, ARGE Tunnel Bad Cannstatt, Kreder Neon, Heidelberger Beton, PROSOL Deizisau, Rodeca, Firma Türenmann. Das Projekt “Summer in the Container City” wird gefördert von Innovationsfonds Kunst, Wüstenrot Stiftung. Das Projekt „TAUT“ wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart

Termine

Sa, 03.07.2021 
18.00 Uhr,
Container City Kunstverein Wagenhalle