Container_City

Foto 1/9: Container City des Kunstverein Wagenhalle
Foto 2/9: Projektraum TAUT (c) Joachim E. Röttgers
Foto 3/9: Atelier Stefan Rohrer (c) Ferdinando Ianonne
Foto 4/9: Gabriela Oberkoflers Rosensteinalm (c) Ferdinando Ianonne
Foto 5/9: Marktplatz (c) Kunstverein Wagenhalle
Foto 6/9: Musterhaus von studio umschichten (c) Kunstverein Wagenhalle
Foto 7/9: Theatre of the long Now (c) Bureau Baubotanik
Foto 8/9: Lesung auf der Rosensteinalm (c) Ferdinando Ianonne
Foto 9/9: Pylonia von performance electrics (c) Ferdinando Ianonne

Seit 2004 arbeiten die KünstlerInnen des Kunstverein Wagenhalle e. V. in der ehemaligen Wageninstandsetzungshalle am Stuttgarter Nordbahnhof. Diese wird ab Anfang 2017 für mindestens 2 Jahre saniert. Die Container City wird während der Sanierungsmaßnahmen in der Wagenhalle von fünfzig Kunst- und Kulturschaffenden aller Kunstsparten als Interimsquatier genutzt.

Ein Planungsteam aus den Reihen des Kunstvereins hat zusammen mit den KünstlerInnen und in Kooperation mit der Stadt Stuttgart das Projekt entwickelt und realisiert. Über 100 Container, zwei Waggons und weitere temporäre Architekturen sind aufgebaut. Die Container werden als Ateliers, Proberäume und Büros genutzt.

Der Projektraum TAUT – Temporary Artists Utopia Tool – des Kunstverein Wagenhalle dient als offene Plattform ansässigen und geladenen KünstlernInnen. Es finden Ausstellungen, Vorträge, Symposien, Performances, Filmvorführungen und Workshops statt. (www.taut-now.de)

Die Außenflächen werden von den KünstlernInnen als Werkhöfe und Freiluftateliers zur Kunstproduktion genutzt. Der Marktplatz ist zentraler Treffpunkt der kleinen Stadt: Hier kann man sich austauschen, ausruhen und gemeinsam im freien Arbeiten. Zu besonderen Anlässen dient der Platz als Bühne für Kunst- und Kulturprojekte.

Die „Container City – Kulturschutzgebiet Wagenhalle“ hat sich mittlerweile zu mehr als einem Ausweichquartier für die Künstlerateliers entwickelt. Vor und für den Ort wurden Kunstprojekte wie „Pylonia“ von Performance Electrics, die „Rosensteinalm“ von Gabriela Oberkofler oder das „Theatre of the Long Now“ des Bureau Baubotanik entwickelt.
Enge Kooperationen bestehen mit den auf dem Gelände ansässigen soziokulturellen Projekten „Fahrräder für Afrika e.V.“ oder den Urban Gardeners vom „Stadtacker e.V.“ , ein ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade biologische Vielfalt 2018.

Die Container City ist auch ein Ort der Begegnung der Stuttgarter BürgerInnen mit den ansässigen KünstlernInnen. Es soll gemeinsam die Rolle der Wagenhalle, als Ort des sozialen und kulturellen Lebens im Viertel, und der Wert des Areals um die Wagenhalle, als städtischer Freiraum im zukünftigen Rosensteinquatier, ausgelotet werden.

Auch für die Zukunft hat der Kunstverein Wagenhalle mit seinen Kulturschaffenden aus bildender und darstellender Kunst, Design und Architektur Ideen und Pläne für innovative Nutzungen des Kulturschutzgebiets Wagenhalle.

Virtueller Rundgang durch die Container City

Adresse

Unser Konzept „Transformation C1 / C2“ für eine Entwicklung des Wagenhallen-Quartiers

Das Projekt “Container City” wurde unterstützt von Stadt Stuttgart – Liegenschaftsamt, Stadt Stuttgart – Kulturamt, Karle Recycling Andreas Knauf Gartenbau, Holzhandlung Waidelich, Scholpp Montage GmbH, AWR Abbruch, ARGE Tunnel Bad Cannstatt, Kreder Neon, Heidelberger Beton, PROSOL Deizisau, Rodeca, Firma Türenmann. Das Projekt “Summer in the Container City” wird gefördert von Innovationsfonds Kunst, Wüstenrot Stiftung. Das Projekt „TAUT“ wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Stuttgart

Termine

Derzeit befinden sich alle Veranstaltungen in Planung. Demnächst informieren wir an dieser Stelle über unsere neuen Projekte!