hallo Halle!

hallo Halle! – Wiedereröffnung der Wagenhalle mit offenen Ateliers im Kulturschutzgebiet

hallo Halle! - Wiedereröffnung der Wagenhalle mit offenen Ateliers im Kulturschutzgebiet - 9.10 bis 11.10.2020

Der Kunstverein Wagenhalle öffnet seine Tore und feiert die Wiedereröffnung der Wagenhalle mit einem Wochenende voll Kunst, Kultur und Kreativität. Nach über dreieinhalb Jahren Sanierung, mit vielen neuen Ateliers und als kreative Keimzelle des Wagenhallen Quartiers gibt es bei der Eröffnung viel zu entdecken. Kommt vorbei und erkundet die sanierte Halle, den neuen Projektraum und das Kulturschutzgebiet. Schaut in Ateliers und Werkstätten, besucht Performances und Ausstellungen, trinkt Tee mit leidenschaftlichen Bahnbrecher*innen und lasst euch durch das Areal treiben.

Öffnungszeiten

Freitag, 9.10.
14.00-18.00
Samstag, 10.10.
14.00-18.00
Sonntag, 11.10.
12.00-18.00

Es gelten die Corona- Abstands- Hygiene- und Maskenregeln.

 

Hier unser Hygienekonzept.

Xciting Festival 2020 - Fr., 25. September - Sa. 26. September im Projektraum des Kunstverein Wagenhalle
Kultursommer im Kulturschutzgebiet, 25. Juli - 12. September 2020
IBA Plenum #5 | Winkler & Köperl »Werkstatt«
katze jagd hund / Ausstellung 2019

#Container City - Humus Sapiens

kuratiert von Lisa Biedlingmaier. Die Einladung an Humus Sapiens und Anne-Laure Franchette ist mit der Intention verbunden die Aufmerksamkeit nochmals stärker auf alternative Projekte, den DIY-Geist und soziokulturelles Engagement zu lenken. Die Sorge um die Gentrifizierung des neuen Stadtviertels wächst trotz der Befürwortung der Agenda Rosenstein durch die Stadt. Eigeninitiativen, Gemeinschaft und eine von grossen Konzernen unabhängige Versorgung sind mittlerweile zu politischen Statements geworden und somit Inhalte künstlerischer Auseinandersetzung.

In einem drei tägigen öffentlichen Retreat experimentieren Humus Sapiens im temporären Labor mit Bodenproben, Foraging und Lebensmitteln im Geiste von DIY, peer to peer und grassroots. Sie geben Einblick in das Themenreichtum und die selbstgebauten technischen Instrumente und spekulieren über alternative Bio- und Nahrungsmitteltechnologien. Alle sind eingeladen an dem interdisziplinären Retreat teilzunehmen (citizen science). Resultate werden veröffentlicht mittels Wikis und Workshops.

Ausstellungsdauer:
26.09 – 14.10.2018
Öffnungszeiten:
Samstag 20-23h und nach Vereinbarung: l.biedlingmaier@gmail.com
Retreat/Workshop:
26.09 – 28.09, 10h-19h
Eröffnung:
29.09, 19h
Lecture Performance von Anne-Laure Franchette und Finissage:
13.10, 20h

Das Global Hackteria Network

Naturwissenschaftler, Biohacker, Künstler, Maker, Ökologen und Landwirte entwickeln Projekte und tauschen sich auf offenen, wiki-basierenden Plattformen im Netz zu Themen wie Bioart, open source software/hardware, DIY biology, Kunst-/Wissenschaft-Kollaborationen und elektronische Versuchsdurchführungen.

Maya Minder

lädt mit Gasthaus Fermentation and Bacteria ein, die in der Umgebung wachsenden Pflanzen, Beeren und Früchte identifizieren und weiter verarbeiten. Mit Vorliebe holt sie alte Ernährungsweisheiten aus der Versenkung und erweckt sie zu neuem Leben. Über die Rückgewinnung alter Lebensmittel-Produktionstechniken werden Diskurse eröffnet. Der interdisziplinäre und interkulturelle Dialog unter den Teilnehmenden steht dabei stets im Zentrum und bildet einen Hauptfokus ihrer Praxis.

Die Gesellschaft für mikroBIOMIK

ist ein Verein zur Förderung der intrinsischen Neugier und Partizipation in der Wissenschaft mit Schwerpunkt auf unsichtbare Lebewesen. Es ist ein interdisziplinäres Netzwerk aus Wissenschaftlern, Ärzten, Ökologen, Lehrern, Künstlern und anderen neugierigen Menschen die verschiedenen Strategien zur Verbreitung von Wissen und Erfahrung erforschen.

Anne-Laure Franchette (FR/CH)

Für die Ausstellung am „Marktplatz“ wird Anne-Laure Franchette mit wildwachsenden Pflanzen der Container City und der Baustelle der Wagenhalle arbeiten und so eine ortsspezifische Installation aufbauen. Unkraut wächst unkontrolliert und ist daher in unserer nach Ordnung strebenden Gesellschaft meistens unerwünscht, was eine schöne Analogie zur alternativen Kultur ist. Sie lässt sich nicht eindämmen und schafft sich Raum. Gegossen in transparentes Kunstharz wird in „Archéologie du chantier“ (Archäologie der Baustelle) ein Zustand des Übergangs festgehalten. Eine Verbindung zwischen der prekären Situation in der Container City und der Entwicklung des neuen Stadtteils materialisiert sich. Als würde die Zukunft in der Gegenwart erscheinen. Auf was wollen uns diese „versteinerten“ Zeugen aufmerksam machen?

Ansprechperson: Lisa Biedlingmaier

Eine Produktion des Kunstverein-Wagenhalle. Mit freundlicher Unterstützung vom Kulturamt der Stadt Stuttgart.

Kunstparcours / Lange Nacht der Museen: 17. März von 19:00–2:00 Uhr

Foto: "Tarot Car" von Anne Westermayer
Container City des Kunstverein Wagenhalle, 2017 (Luftbild)

Hurra! Der neue Katalog ist da!

Texte: Robin Bischoff, Dietrich Heißenbüttel, Georg Winter / fotografiert von Thommy West 2017

Stuttgartnacht, 2016
Hausgeburt — Ruf der Wildnis
3 Akte – Das stumme Lied vom Eigensinn, 2016
Faltblatt Kunstverein Wagenhalle e. V., Gestaltung: Levin Stadler
Sie malen immer noch, 2016